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ISBN/EAN: 978-3-7915-1352-2
Einband: Pappeinband
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Herausgeber:
Erich Kästner
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Format (T/L/B):
2.7 x 19 x 15 cm

Hersteller:
Dressler Verlag
vertrieb@verlagsgruppe-oetinger.de
Max-Brauer-Allee 34
DE 22765 Hamburg


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Lustige Geschichtenkiste

Nicht lieferbar

Beschreibung

Eine Kiste voller Lesevergnügen. Erich Kästner hat einundvierzig Geschichten und Gedichte von namhaften Kinder- und Jugendbuchautoren ausgewählt und damit die "Lustige Geschichtenkiste" bis an den Rand gefüllt: heitere Geschichten von Gulliver und Eulenspiegel, von Räubern und Zauberern, von Löwenjägern und von Riesen, vom Pumuckl und vom Zwieselchen; über Kinder, die nicht schlafen wollen, und über eine Prinzessin, die nicht lachen konnte; Gedichte mit und ohne Reim, vom Zehnzehenzähler und vom verhexten Telefon, vom 31. Februar und vom Zusammensetz-Tier, von der knipsverrückten Dorothee und von der Tante und ihrem Papagei. Kurzum: Geschichten und Gedichte für alle Jahreszeiten und alle Gelegenheiten, zum Vorlesen in der Familie, aber auch um Selberlesen.

Über Erich Kästner

Heinrich Maria Denneborg, 1909 in Gelsenkirchen geboren, 1987 in Neggio bei Lugano gestorben. War nach dem Studium der Theaterwissenschaften und einer Tätigkeit als Bibliothekar zunächst ständiger Mitarbeiter bei Rundfunk- und Fernsehanstalten. 1955 gründete er ein "Atelier-Theater für Puppenspiel" und unternahm für das Goethe-Institut ausgedehnte Gastspielreisen nach Südamerika und Asien. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen Jugendliteraturpreis (1958), den japanischen Jugendbuchpreis "Sankei-Jido-Shuppan- Bunkasho" (1966) und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand. Tilde Michels, geboren 1920, arbeitete als Fremdsprachenkorrespondentin, als sie den Auftrag zu einem Bilderbuchtext bekam. Bis zu ihrem Tod 2012 lebte sie als Autorin und Übersetzerin in München. Otfried Preußler wurde 1923 im böhmischen Reichenberg (heute Liberec, Tschechien) geboren. Als kleiner Junge begleitete er oft seinen Vater, der neben seinem Beruf als Lehrer auch ein begeisterter Heimatforscher und Volkskundler war und die Sagen aus dem böhmischen Teils des Isergebirges zusammentrug. Neben den Erzählungen seiner Großmutter, die ein schier unerschöpfliches Reservoir an Geschichten kannte, waren es vor allem auch diese Sagen, die Preußler zum Schreiben anregten. Schon mit zwölf Jahren begann er, Gedichte und kleine Geschichten zu verfassen. Einer behüteten Kindheit folgte die bittere Erfahrung des Zweiten Weltkriegs: Unmittelbar nach seinem Abitur 1942 wurde Otfried Preußler zum Kriegsdienst eingezogen. Zwar überstand der 19-jährige den Einsatz an der Ostfront, geriet aber zwei Jahre später in sowjetische Gefangenschaft. Fünf Jahre Kriegsgefangenenlager hinterließen ihre Spuren, Preußler magerte stark ab, litt zeitweise unter Typhus und Malaria. Nach seiner Entlassung im Juni 1949 fand er mit viel Glück im oberbayerischen Rosenheim seine vertriebenen Angehörigen und seine Verlobte aus Reichenberg, Annelies Kind, wieder. Die beiden heirateten noch im selben Jahr. Das Paar bekam drei Töchter und Otfried Preußler wurde 1953 zunächst als Volksschullehrer, später als Rektor an einer Schule in Rosenheim tätig. Seine Schulkinder und seine Töchter inspirierten ihn, wieder Geschichten zu erzählen und aufzuschreiben. Anfangs arbeitete Preußler nur nebenberuflich als Schriftsteller (er schrieb u. a. Hörspiele für den Kinderrundfunk). Sein erster großer Erfolg war 1956 Der kleine Wassermann, nur ein Jahr später erschien dann bereits Die kleine Hexe. Die folgenden Jahre waren von enormer Schaffenskraft gekennzeichnet: 1962 erschien Der Räuber Hotzenplotz, den der Autor, angeregt von gewaltiger Leserresonanz, später auf zwei weitere Abenteuer schickte, sowie vier Jahre später Das kleine Gespenst. 1971 stellte Otfried Preußler mit Krabat seinen ersten Jugend- und Erwachsenenroman vor - ein Welterfolg. Der Autor schrieb bis ins hohe Alter weiter: Seine inzwischen 32 Kinder- und Jugendbücher haben eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 15,2 Millionen Exemplaren, liegen in 55 Sprachen und zahllosen Übersetzungen vor. Viele seiner Stoffe hat er zu Theaterstücken verarbeitet, mehrere Werke fanden auch den Weg ins Fernsehen und ins Kino. Otfried Preußler gehört zu den berühmtesten Kinder - und Jugendbuchautoren Deutschlands und hat unzählige Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Deutschen Jugendbuchpreis, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und den Andreas-Gryphius-Preis für sein Gesamtwerk. Inzwischen hat er sich in Haidholzen bei Rosenheim weitgehend zur Ruhe gesetzt. Walter Trier (1890-1951), in Prag geboren, studierte Kunst in Prag und München und wurde in Berlin zu einem der bekanntesten Pressezeichner seiner Zeit. 1929 illustrierte er Erich Kästners Emil und die Detektive, dem weitere Kinderbücher Kästners folgten. 1936 emigrierte er vor den Nationalsozialisten nach England, später nach Kanada, wo er bis zu seinem Tod als Illustrator und Karikaturist arbeitete. Margret Rettich (1926-2013) schrieb und illustrierte äußerst erfolgreich Kinderbücher. 1997 erhielt sie gemeinsam mit ihrem Mann Rolf den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur für ihr Gesamtwerk. Mark Twain wurde 1835 als Samuel Langhorne Clemens in Missouri, im Süden der USA, geboren. Bereits im Alter von zwölf Jahren begann er eine Druckerlehre und versuchte sich dann nacheinander als Journalist, Lotse und Goldgräber, bevor er 1876 mit TOM SAWYER als Schriftsteller zu Ruhm und Ansehen gelangte. Diesen auch internationalen Erfolg festigte das sieben Jahre später erschienene Buch DIE ABENTEUER DES HUCKLEBERRY FINN. Aber finanzielle Verluste und private Schicksalsschläge ließen den großen amerikanischen Humoristen 1910 verarmt und verbittert in Connecticut sterben. Werner Bergengruen (1892-1964) übersetzte russische Literatur, bevor er freier Schriftsteller wurde. Er ist ein formvollendeter Erzähler und Lyriker. Josef Guggenmos (1922-2003) wurde in Irsee im schwäbischen Allgäu geboren, in einem Haus, in dem schon sein Urgroßvater lebte und das auf einer Anhöhe am Waldrand lag. Sichtlich geprägt hat ihn seine naturnahe Kindheit. Nach Kriegsende widmete er sich dem Studium der Germanistik und der Kunstgeschichte. 1950 ging er für ein Jahr nach Finnland. Zurück in Deutschland, arbeitete er als Lektor und Übersetzer für Verlage und lebte an wechselnden Orten, Ende der 50er-Jahre kehrte er jedoch in sein Elternhaus in Irsee zurück, wo er fortan mit seiner Familie lebte. Am 23.September 2003 starb Josef Guggenmos in Irsee. 1956 erschienen seine ersten Verse für Kinder: ein Heftchen von 48 Seiten mit dem Titel 'Lustige Verse für kleine Leute'. 1967 kam dann der Durchbruch: Der Gedichtband 'Was denkt die Maus am Donnerstag' erschien und wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 'Gorilla ärgere dich nicht' (1971) wurde von der Kritik als Höhepunkt deutscher Kinderlyrik bezeichnet. Josef Guggenmos hat mehr als 80 Bücher veröffentlicht. Guggenmos wurde mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet, seine Verse sind in unzähligen Anthologien und Lesebüchern vertreten. Gina RuckPauquèt, 1931 geboren, war eine der bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen. Sie arbeitete u.a. als Zahnarzthelferin, Mannequin, Werbeassistentin, Vertreterin und Gerichtsreporterin. Von 1958 bis zu ihrem Tode 2018 lebte sie als freie Schriftstellerin in Bad Tölz. Alan Alexander Milne wurde 1882 in London geboren und studierte zunächst Mathematik in Cambridge. Danach arbeitete er als freier Journalist unter anderem für die satirische Zeitschrift PUNCH. Nach dem Krieg machte er sich als Theaterautor und bedeutender Kinderlyriker einen Namen. 1926 und 1928 veröffentlichte er die berühmten Winnie-the-Pooh-Geschichten. Mit den Erzählungen über die Stofftiere seines Sohnes Christopher Robin, denen er auf so unnachahmliche Weise Leben einhauchte, schuf Milne einen Klassiker der Weltliteratur, den Ernest H. Shepard kongenial illustrierte. Milne starb 1956 in Hartfield in Essex. Enid Blyton, 1897 in Südlondon geboren, wollte schon als Kind Schriftstellerin werden. Zunächst aber wurde sie Kindergärtnerin, gab diesen Beruf jedoch bald auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Ihr erstes Kinderbuch erschien 1922. Es folgten zahlreiche Bücher, die sie schon zu Lebzeiten zur erfolgreichsten Kinderbuchautorin der Welt machten. Blyton starb 1968 nach einem erfüllten Leben in London. In 30 Sprachen übersetzt und millionenfach verbreitet, ist Enid Blyton auch heute noch die erfolgreichste und beliebteste Kinderbuchautorin der Welt. James Krüss (1926-1997) ist einer der beliebtesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Seine Bücher wurden weltweit in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Für sein Gesamtwerk erhielt er den internationalen Jugendliteraturpreis. Anna Maria Geertruida Schmidt (1911-1995) ist Niederländerin. Sie veröffentlichte ihre ersten Gedichte 1950, wurde dann als Kinderbuchautorin berühmt, hat aber auch Musicals und mit Erfolg Lieder für Erwachsene geschrieben. "Die geheimnisvolle Minusch" wurde nach der Veröffentlichung mit dem Silbernen Griffel ausgezeichnet, sofort in andere Sprachen übersetzt und gilt seitdem als Klassiker der Kinderliteratur. Im Jahre 2002 wurde das Buch mit großem Erfolg verfilmt. Annie M. G. Schmidt erhielt außerdem viele andere Preise und Auszeichnungen, u. a. den niederländischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur und den Hans-Christian-Andersen-Preis, der ihr von Astrid Lindgren überreicht wurde. Runer Jonsson (1916-2006) geboren in Nybro, Småland, arbeitete als Tischler, in der Metallbranche und als Journalist. 1963 erschien sein berühmtes Kinderbuch Wickie und die starken Männer, das 1965 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Rolf Rettich (1929-2009), in Erfurt geboren, Grafiker und Kinderbuchautor, war einer der bekanntesten Künstler seiner Zeit. Er illlustrierte Geschichten von James Krüss, Michael Ende und Christine Nöstlinger und prägte über Generationen das Bild von Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf und ihrer Villa Kunterbunt. Gemeinsam mit seiner Frau Margret schrieb und zeichnete er Geschichten für die beliebte 'Sendung mit der Maus'. Rolf Rettich wurde mehrfach von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Für ihr Lebenswerk erhielten Margret und Rolf Rettich 1997 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.