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ISBN/EAN: 978-3-9886842-5-7
Einband: kartoniertes Buch
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Übersetzer:
Wilhelm von Giesebrecht
Wilhelm von Giesebrecht
Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Erschienen am:
06.03.2026
06.03.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
452 S.
452 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 22 x 15.5 cm
2.7 x 22 x 15.5 cm
Hersteller:
Jazzybee Verlag Jürgen Beck
admin@jazzybee-verlag.de
Loschberg 9
DE 86450 Altenmünster
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Zehn Bücher fränkischer Geschichte
Das Reich der Franken im 6. Jahrhundert: ein Kontinent im Umbruch.
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Beschreibung
Das Reich der Franken im 6. Jahrhundert: ein Kontinent im Umbruch. Das Römische Imperium ist zerbrochen, neue Völker kämpfen um Macht und Land, und aus dem Chaos der Völkerwanderung entsteht langsam, blutig und widersprüchlich das Europa, das wir kennen. Mittendrin steht ein Bischof - bewaffnet nicht mit Schwert, sondern mit Feder und unbestechlichem Blick. Gregor von Tours war Bischof von Tours, Geschichtsschreiber und Hagiograph und er war vor allem eines: ein Mann, der alles aufschrieb. Königsmorde und Wunder, Intrigen am Hof der Merowinger und das einfache Leid des Volkes, Schlachten und Bekehrungen, Heilige und Schurken - nichts entging seinem wachen Auge. Mit einer Unmittelbarkeit, die Jahrhunderte überdauert hat, schildert er das Leben seiner Zeit in seiner ganzen Brutalität und Frömmigkeit, seiner Größe und seiner Niedrigkeit. Im Mittelpunkt stehen die Merowingerkönige - Chlodwig, der das Christentum annimmt und damit die Geschichte Europas für immer verändert, und seine Nachfolger, die sich in endlosen Bruderkämpfen, Vergiftungen und Verrat zerfleischen. Gregor urteilt, er klagt an, er bewundert - und er betet. Denn für ihn ist Geschichte immer auch Heilsgeschichte: das Ringen zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und den dunklen Mächten einer noch ungebändigten Welt. Seine berühmten "Zehn Bücher Geschichten" gehören zu den wichtigsten Quellen für die Übergangszeit zwischen der Spätantike und dem Frühmittelalter - und sind zugleich weit mehr als ein historisches Dokument. Sie sind das lebendige, atemberaubende Zeugnis eines Mannes, der in stürmischen Zeiten lebte und das Gedächtnis seiner Epoche rettete. Ohne Gregor von Tours wäre das frühe Mittelalter für uns stumm.