Little Nightmares: The Lonely Ones - Cover
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Details

ISBN/EAN: 978-3-8332-4844-3
Altersempfehlung: 16-99 J.
Einband: Paperback
Weitere Details
Übersetzer:
Andreas Kasprzak
Sprache:
Deutsch
Umfang:
192 S.

Hersteller:
Panini Verlags GmbH
gpsr@panini.de
Schloßstraße 76
DE 70176 Stuttgart


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Little Nightmares: The Lonely Ones

Roman zur Videogame-Reihe

Noch nicht lieferbar

Artikel erscheint am 20.10.2026

Beschreibung

DER OFFIZIELLE ROMAN ZUM HORROR-ACTION-ADVENTURE VON BANDAI NAMCO Die kleine Ruse erwacht ohne Erinnerung in einem schwankenden, düsteren Raum. Mit ihr sind zwei weitere Kinder gefangen: ein kleines Mädchen mit einem ausgefransten Seil um den Hals und ein ausgemergelter Junge, dessen Gesicht hinter einer zerfetzten Maske verborgen bleibt. Schon bald wird ihnen klar, dass sie sich an einem Ort befinden, an dem nichts so ist, wie es sein sollte. Durch die Ritzen der Holzwände dringen grelle Lichter, verzerrte Musik und unheimliche Geräusche. Draußen erstreckt sich offenbar ein grotesker Jahrmarkt mit dunklen Gängen, seltsamen Attraktionen und gefährlichen Wesen. Während Ruse verzweifelt versucht, einen Ausweg zu finden, muss sie lernen, wem sie vertrauen kann - und was die finstere Welt um sie herum mit den Kindern anstellt. Denn jeder Fehler könnte sie tiefer in einen Albtraum führen, aus dem es möglicherweise kein Entkommen mehr gibt.

Über E C Myers

E. C. Myers ist New-York-Times-Bestsellerautor und schreibt für Kinder und Jugendliche. Für seinen ersten Roman Fair Coin wurde er mit dem Andre Norton Nebula Award ausgezeichnet. Darüber hinaus verfasste er Geschichten zu bekannten Marken und Reihen wie RWBY, Five Nights at Freddys, Little Nightmares und Choose Your Own Adventure. In seiner spärlichen Freizeit streamt er Retro-Videospiele auf YouTube und bloggt hin und wieder über Star Trek.

Leseprobe

Das Mädchen schreckt hoch. Sie hustet. Ihre Kehle brennt. Sie ringt nach Atem. Die Luft ist feucht. Es riecht nach Schmieröl, nach heißem Metall und dem Moder enger Räume. Als ihr Herz irgendwann nicht mehr rast und sie wieder ruhiger atmet, versucht sie, sich umzusehen. Es ist dunkel. In den schmalen Lichtstreifen, die von oben herabfallen, tanzen Staubteilchen. Dies ist nicht ihr Zimmer, soviel steht fest, auch wenn sie keine Ahnung hat, wie ihr Zimmer eigentlich aussieht. Sie ringt um die Erinnerung an ihr Zuhause, darum, sich zu entsinnen, wo sie eigentlich lebt. Wo bin ich? Sie liegt auf hartem Boden. Die durchnässten Kleider kleben schwer auf ihrer Haut. Sie stemmt sich hoch. Nasse Haarsträhnen hängen ihr ins Gesicht. Wasser tropft ihr brennend in die Augen. Sie wischt sich mit dem Unterarm übers Gesicht, aber der nasse Ärmel macht alles nur noch schlimmer. Das Wasser riecht beißend und kitzelt sie in der Nase. Auf ihren Lippen liegt ein bitterer Geschmack. Das Wasser der Pfütze, die sie umgibt, bahnt sich seinen Weg zwischen den feuchten Holzdielen hinab, weiter nach unten. Tropf. Tropf. Tropf. Irgendwo tief unter ihr trifft Wasser auf Wasser, hell und stetig. Plitsch. Plitsch. Plitsch. Ihr fällt auf, dass sie irgendetwas umklammert. Sie öffnet die Finger. In ihrer linken Handfläche liegt eine bronzene Taschenuhr.