Details
ISBN/EAN: 978-3-8253-9616-9
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2024
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Erschienen am:
18.12.2024
18.12.2024
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
396 S.
396 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 24.1 x 16.4 cm
2.7 x 24.1 x 16.4 cm
Hersteller:
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg
Dagmar Konetzka
gpsr@winter-verlag.de
Dossenheimer Landstraße 13
DE 69121 Heidelberg
https://www.winter-verlag.de/de/gpsr/
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Eid und Bund
Geschichtsinszenierung in Friedrich Schillers Dramen, Beihefte zum Euphorion 123, Zeitschrift für Literaturgeschichte
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Beschreibung
Mit der Räuberbande seines ersten Dramas erprobt Schiller eine bühnenpolitische Signatur, die sich mit dem Freundschaftsbund zwischen Karlos und Posa, Wallensteins Bündnis widern Hof bis hin zum uralt, Bündnis von Väter Zeit (Wilhelm Tell) zu einem theatralen ,Muster verfestigt: Publikumswirksam werden in den Dramen immer wieder Bünde beschworen, Eide geleistet, Allianzen beschlossen - und im Laufe der Handlung auf den Prüfstand gestellt. In seinen Werken stellt Schiller meist historische Modellsituationen in ihrer theatralen Gegenwärtigkeit aus, und zwar als vor Augen geführte Verschwörung. Deutete die ältere Schiller-Forschung diese Handlungselemente als Szenenkomplexe, in denen sich die Verwandlung der Vaterordnung in eine Brüderordnung (G. Kaiser) vollzöge, analysiert die vorliegende Studie Schillers Arbeit an den Quellen als spezifische, am Muster von Eid und Bund geschulte, ästhetische Überformung der Historiographie. Es wird der Frage nachgegangen: Wie inszeniert Schiller (überlieferte) Geschichte?