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ISBN/EAN: 978-3-658-26553-3
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2019
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
xv, 444 S., 30 s/w Illustr., 444 S. 30 Abb.

Hersteller:
Springer VS in Springer Science + Business Media
juergen.hartmann@springer.com
Abraham-Lincoln-Straße 46
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Der Neo-Extraktivismus und die Bürgerrevolution

Rohstoffwirtschaft und soziale Ungleichheiten in Ecuador, Politik in Afrika, Asien und Lateinamerika

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Beschreibung

Im Hinblick auf die aktuellen Probleme in den meisten Rohstoffexportländern untersucht Sebastian Matthes die Potentiale von primärgüterexportbasierter Entwicklung zum Abbau von sozialen Ungleichheiten. Am Beispiel Ecuadors wird gezeigt, dass die sozialen Disparitäten und damit auch die bestehenden Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Entwicklungsmodell des Neo-Extraktivismus im Wesentlichen intakt bleiben bzw. sogar (re-)produziert und perpetuiert werden. Anhand der vergleichenden Fallanalyse zweier Bergbauprojekte wird illustriert, wie politische und sozio-ökologische Rechte der mittelfristigen Aufwärtsmobilität der Gesellschaft zum Opfer fallen.

Über Sebastian Matthes

Dr. Sebastian Matthes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover. Der Autor promovierte am Graduiertenkolleg Global Social Policies and Governance der Universität Kassel. Zu seinen Forschungs- und Lehrschwerpunkten zählen Rohstoff-, Umwelt- und Entwicklungspolitik.