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ISBN/EAN: 978-3-608-10246-8
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen
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Auflage:
7. Auflage 2011
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
368 S., 7.21 MB
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Nachkriegskinder

eBook - Die 1950er Jahrgänge und ihre Soldatenväter

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Beschreibung

Die 50er Jahre: Zeit des Wirtschaftswunders und des Neuanfangs. Man schaute nach vorn.Die Nachkriegskinder wurden aber in Familien hineingeboren, auf denen Kriegserlebnisse und Erfahrungen von Gefangenschaft, Vertreibung und Schuld lasteten. Wie hat sich all das auf die eigenen Lebensmuster ausgewirkt?Nachkriegskinder sind in etwa die Jahrgänge bis 1960 in West und Ost. Ihre Eltern waren keine Kriegskinder, sondern haben als Erwachsene den Krieg mitgemacht, die Väter meist als aktive Kriegsteilnehmer. Heute fangen deren Kinder an, sich mit ihrer Jugend zu beschäftigen.Sie wollen wissen, wie sie das Aufwachsen in der Nachkriegsgesellschaft geprägt hat, und stellen Fragen nach dem Vater. Das Buch hilft den Angehörigen dieser Generation, die Ungereimtheiten im eigenen Lebenslauf zu verstehen und für sich neue Ressourcen zu entdecken.Sabine Bode geht in ihrem Buch den Fragen nach, die viele Nachkriegskinder umtreiben:- Wer war mein Vater eigentlich und solange ich das nicht weiß: Wer bin ich?- Was steckte hinter dem Schweigen meines Vaters?- War er Täter oder Opfer oder beides?- In welchem Umfang hat er von der NS-Zeit profitiert?- Wie hat Vaters Krieg unser Familienleben geprägt?- Was habe ich von ihm "geerbt"?- Wie hätte ich mich als Frau/als Mann ohne einen Kriegsvater entwickelt?

Über Sabine Bode

Sabine Bode, Jahrgang 1947, begann als Redakteurin beim »Kölner Stadt-Anzeiger«. Seit 1978 arbeitet sie freiberuflich als Journalistin und Buchautorin und lebt in Köln. Sie ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet seelischer Kriegsfolgen. Ihre Sachbücher »Die vergessene Generation«, »Kriegsenkel«, »Nachkriegskinder« und »Kriegsspuren« sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Inhalt

Vorwort und Dank.................................... 11Erstes KapitelDer Krieg war aus und überall ......................... 13Die kleinen Hoffnungsträger............................ 15Die Freiheit einer unbeaufsichtigten Kindheit ............. 16Brüder von Heinz Erhardt.............................. 17»Das wird bös enden!« .............................. 19Die bleierne Zeit...................................... 20Kinder trösten ihre Mütter ............................. 22Stellvertretende Schuld ................................ 23Täter oder Opfer oder beides?........................... 25»Wie konnte mein Vater das tun!?« ...................... 27Die letzten Zeugen der Wehrmachtszeit .................. 28Kindersoldaten ....................................... 29Milder Blick auf die Eltern ............................. 31Zweites KapitelDie gut getarnte Vergangenheit ........................ 33»Gerade erst den Luftschutzkellern entkommen« .......... 35Am Familientisch zwei Fraktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36Politische Wortgefechte mit Subtext ................... 37Von Jugend an Pazifist .............................. 39Kriegsnarben ...................................... 41Der abwesende Vater................................ 42Wachsendes Leid mit der Prothese .................... 44»Im Westen nichts Neues« ............................. 46Mauerfall und Depression ............................. 48Wenn Vater explodierte ............................. 49In der Gedenkstätte Yad Vashem ...................... 51Gespräche vom Krieg hinter verschlossenen Türen ....... 53»Mach einen Mann glücklich, dann geht es dir gut« ...... 54Alpträume und unwirksame Gebete ................... 56Das Ende falscher Schuldgefühle ...................... 58Von der Schulbank in den Krieg ......................... 60Die Hölle eines Tages ................................. 61Drittes KapitelVatertöchter ......................................... 63Mutig und dickköpfig? ................................ 65Warum verbirgt jemand seine guten Seiten? ............ 66»Dann geh doch nach drüben!«....................... 67Eine Frau mit Improvisationstalent ................... 69Der Ehekrieg von zwei psychisch Kranken? ............. 72Das Rätsel mit den Panzern .......................... 73Der Neffe wurde den Töchtern vorgezogen ............. 74Bloß keinen Mann wie meinen Vater!.................. 76Alles gescheiterte Liebesbeziehungen ................... 78Soldatenväter und Feminismus ......................... 79Heinrich Böll, der »gute Vater«.......................... 81Statt »Schwamm drüber« aufräumen .................... 83Eine Frau engagiert sich für Kinder im Irak ............. 84Zu Fuß von Riga nach Schleswig ...................... 85Willy Brandts Kniefall in Warschau.................... 87Keine Karriere bei der Wehrmacht .................... 88Jäger, Kettenraucher und Anarchist.................... 89Großer Abstand zu anderen Menschen................. 91Familieneinsatz auf der Baustelle ..................... 92Man gab sich nur die Hand .......................... 94Ein denkwürdiges Familienseminar ................... 96Untersuchung über Heimkehrer......................... 97Was Kinder nach dem Krieg beruhigte ................. 99INTERVIEW »Ich rechne auf«Herbert W., geboren 1924, über seine Gefangenschaft in Russland .......................................... 100Viertes KapitelSöhne im Schatten ................................... 115Ein selbstbewusster Hartz-IV-Empfänger ................. 117Ohne haltbare Freundschaften ....................... 118Das Glück eines Zündapp-Mopeds .................... 120Selbstmord mit 82 Jahren............................ 121Niemand mehr da, den man fragen könnte ............. 123Endlich frei sein! ................................... 124Der Typ unvitaler Vater ................................

Schlagzeile

Nach den beiden Spiegel-Bestsellern:jetzt auch Nachkriegskinder im Taschenbuch

E-Book Informationen

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Alle E-Books, die mit einem harten Kopierschutz versehen sind, werden ab diesem Zeitpunkt ausschließlich mit Readium LCP anstelle von Adobe DRM ausgeliefert.
 
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Ergänzend möchten wir darauf hinweisen, dass PocketBook-Reader den Kopierschutz Readium LCP vollständig unterstützen. Lediglich wenn Readium LCP-geschützte Titel auf einem PC oder Laptop gelesen werden sollen, ist der Thorium Reader erforderlich, der kostenfrei zur Verfügung steht. https://www.edrlab.org/software/thorium-reader/
 
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